Ich hatte mir vorher einige Kirchen rausgesucht, die für mich begehbar sein sollten, diese hier gehörte aber nicht dazu!
Über 50 Stufen erreicht man die Tokalikirche
Andere Wege sind schön begehbar gemacht, aber die Kirchen haben alle Winter Ruhe und sind geschlossen. Im Soglanlı-Tal ist angeblich nicht soviel los wie in anderen Gebieten, aber offensichtlich ist es mittlerweile doch auch touristisch erschlossen. Wahrscheinlich sitzt auch hier in jeder Kirche ein Wärter, wenn geöffnet ist.
Aber in eine kleine Höhle Wohnung komme ich rein.
Immerhin ist ein Verkaufsstand offen, an dem ich meine Soglani Puppen bekomme. Angeblich werden diese von den Frauen im Tal im Winter hergestellt und sind ein Wahrzeichen des Tales. Im Museumsshop heute morgen habe ich sie in groß und häßlich gesehen, da kann ich mir hier tatsächlich einbilden, dass die kleinen Püppchen handgefertigt sind.
Da wir uns nun nicht solang im Soglanlı-Tal aufhalten wie geplant, fahren wir doch noch nach Mazi, wo die kleinste der unterirdischen Städte ist. Wir haben im Vorfeld lange überlegt, ob wir überhaupt unter die Erde wollen, besonders Udo zweifelte, dass er durch enge Gänge gebückt laufen möchte.
Nun nimmt uns die Uhrzeit die Entscheidung ab... Ab 17 Uhr ist die unterirdische Stadt geschlossen. Das betrachten wir mal erleichtert als Schicksal.
Also fahren wir weiter nach Göreme zum Bummeln und Abendessen.
Göreme ist sehr touristisch. Hier reiht sich ein Lokal an das Nächste, die Preise sind etwas höher als in Ortahisar und es nervt uns, dass, sobald wir auf eine Karte schauen, schon jemand neben uns steht, der uns hinein lotsen will. Das gefällt uns nicht.
Also kaufen wir noch ein paar Andenken und beschließen in Ortahisar essen zu gehen.
Es gibt mal wieder eine echt türkische Mahlzeit.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen