Die Ballonfahrt ist einer der Hauptgründe für unsere Kappadokien Reise. Einmal in den Himmel schweben, steht auf unserer Wunschliste bevor wir alt werden😉. Ganz oft haben wir vorher darüber gesprochen, ob das wohl klappt, denn die Ballons können ja nicht bei jedem Wetter starten. Wir haben 3 Nächte in Ortahisar gebucht, also haben wir eine dreifache Chance und als der Wetterbericht immer besser aussah, wuchs die Freude bei uns. Wir buchen gleich bei Ankunft über unser Hotel die Tour für 90 Euro pro Person und sollen morgens um 6:15 abgeholt werden. Der Bus kommt pünktlich, es sieht wettermäßig gut aus. Durch engste Gassen in Göreme fahrend, holen wir weitere Fahrgäste ab. An unserem Startplatz angekommen sieht man schon vereinzelte Ballons leuchten.
Hoch in die Lüfte....
Unser Ballon wird gerade erst gefüllt
Da fahren die Ersten
Jetzt sieht das doch schon gut aus... Die Aufregung steigt
Nochmal kräftig Flamme, dann ist er bereit.
Jetzt heißt es in den Korb klettern. Das ist gar nicht so einfach und das hätte richtig peinliche Fotos gegeben. Aber mit Hilfe und Schieben schaff ich es. Udo hatte gedacht mit den langen Beinen wäre er im Vorteil, aber das Gegenteil ist der Fall. Die langen Beine enden meist in großen Füßen und die Klettererei noch schwieriger. Der Witz an der Sache ist, dass so 30 jährige asiatische Bewegungslegastheniker eine Leiter anfordern,während wir Alten uns so angestrengt haben😂Der große Korb ist in Abteile für bis zu 4 Personen unterteilt.
Der Pilot ist an Bord, es kann losgehen. Erst müssen wir noch die Landungsposition üben, D. H. hinhocken und an Griffen festhalten, was in der Enge auch nicht ganz einfach ist.
Die Außengasflasche und die Leinen werden entfernt.
Und dann sehe ich daß der Boden unter uns auf einmal weit entfernt ist. Ganz sacht hat der Ballon abgehoben und ich habe tatsächlich überhaupt keine Probleme mit meiner Höhenangst, sondern kann sogar nach unten schauen.
Der Sonnenaufgang ist nicht ganz perfekt... Aber auch nicht sooo wichtig!
Der Burgberg von Uchisar
Die Ballons gehen ganz nah an die Feenkamine heran und steigen dann wieder hoch. So waren wir zwischen 0 und 1000 m unterwegs.
Unter uns ein Friedhof
Wir landen zielgenau
auf dem Anhänger, der Korb wird mit Hilfe vieler Hände in die richtige Position geschoben und dann verzurrt.
Dann wird die Luft aus dem Ballon abgelassen, dafür öffnet der Pilot das Dach.
Nun fällt er zusammen.... Und unsere schwierige Aufgabe ist es nun, aus dem Ding wieder rauszuklettern, was auf dem Anhänger nicht unbedingt leichter als beim Einsteigen ist.
Für die viele Arbeit gibt es auch Trinkgeld!
Und wir haben uns ein reichhaltige türkisches Frühstück verdient.
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