In Alanya ist das Wetter heute besser...
Eigentlich sind wir noch etwas k.o. von Gestern,aber der Wetterbericht ist für Side heute nicht so toll, für Alanya ist er besser. Also fahren wir mal wieder los.
Alanya, die Hauptstadt der gleichnamigen Region, gilt seit der Antike als strategisch günstiger Ort: Die Stadt liegt am östlichen Ende der türkischen Riviera und hat eine hügelige Felsspitze, die weit in das Meer hineinragt. Der Name stammt aus dem 13. Jahrhundert und bezeichnet mit Aly-iy die Stadt des Ala. In jener Zeit war der Ort der Wintersitz des seldschukischen Sultans Rum Alaeddin Kai Kobad I., sodass die Stadt nach ihm Alaiye benannt wurde. Den heutigen Namen Alanya erhielt die Stadt im Jahr 1933 vom berühmten Kemal Atatürk.
Wir parken zunächst im Zentrum von Alanya.Hier befindet sich einer der bekanntesten Strände in der ganzen Türkei: Der Kleopatra Beach trägt seinen Namen, weil einer Legende nach die ägyptische Königin Kleopatra seinerzeit an dem zwei Kilometer langen Strand gebadet haben soll. Die Stadt und der Strand waren eine Schenkung des römischen Feldherren Marcus Antonius.
Hier befindet sich auch der Eingang zur Damlatas Höhle, die 1948, als Steine für den Ausbau des Hafens abgetragen wurden,entdeckt wurde. Sie ist wohl älter als 15.000 Jahre. In der Höhle sieht man Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhlentemperatur beträgt konstant zwischen 22 und 23 Grad, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 96 Prozent. Dieses Klima soll insbesondere für Asthmatiker sehr gesund sein,aber wir waren nicht drin.
Statt dessen fahren wir mit der Seilbahn auf den Burgberg. Oben angekommen sind wir allerdings noch lange nicht oben....
Die sehr gute erhaltene Festungsanlage thront hoch über der Stadt. Die seldschukische Festung wurde im frühen Mittelalter errichtet und war eine der wichtigsten Burganlagen des Landes. Die Festung bot damals Platz für etwa 400 Einwohner und hatte Zisternen zur Speicherung von Süßwasser, Badehäuser, die St.-Georgs-Kirche, Verteidigungsfestungen und militärische Gebäude.
Die Burgmauern, die um die Halbinsel verlaufen, sind sechs Kilometer lang. Die mittelalterlichen Befestigungsanlagen reichen vom Hafen bis zur İc Kale (obere Festung) und beherbergen die Bauten der historischen Altstadt, wie zum Beispiel die Süleymaniye-Moschee aus dem 14. Jahrhundert,
den Bazar (Bedesten)
Bis zur oberen Festung laufen wir aber nicht.... Man muss ja nicht alles sehen... 😉
Lieber genießen wir eine ausgedehnte Pause mit Blick auf den Kleopatra Bach in der Sonne.
Dann fahren wir auf die andere Seite des Burgberges. Hier steht eines der Wahrzeichen der Stadt. Der „Kızıl Kule /Roter Turm” trägt seinen Namen wegen seiner roten Ziegel. Das Gebäude wurde um 1226 von dem seldschukischen Herrscher Alaaddin Keykubat I. errichtet, um den Hafen, die Werft und die Burg gegen Angriffe zu schützen. Der achteckige Turm ist 33 Meter hoch, 29 Meter breit und hat eine Treppe mit 85 Stufen. Die Seldschuken waren jenes Volk, das in Alanya eine beeindruckende Werft errichtete. Um die Stadt vor Angreifern zu schützen, ließ der Sultan Alaeddin Keykubat im Jahre 1227 in unmittelbarer Nähe des Roten Turms eine Werft errichten. Die Anlange besteht aus mehreren über sieben Meter breiten Docks und einer über 56 Meter langen Mauer, die durch Spitzbögen miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite befindet sich eine kleine Moschee, auf der anderen Seite ist ein Raum für die Leibwachen.
Unweit des Roten Turms und der seldschukischen Werft steht ein weiteres Schmuckstück Alanyas: Der Leuchtturm der Stadt ragt auf einer schmalen Landzunge ins Meer. Es wurde 1880 von den Franzosen gebaut.
Wir hatten einen schönen Tag und hoffen, dass der Regen auf dem Rückweg der letzte für die nächsten Tage ist.
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