Bootstour auf dem Green Canyon
Heute machen wir einen Ausflug zum Oymapinar Staudamm und zum Green Canyon. Da wir schon um 9 Uhr abgeholt werden, müssen wir früh aufstehen. Das hat natürlich den Vorteil, dass wir in aller Ruhe frühstücken können, mehr als 20 Leute sind um die Zeit noch nicht unterwegs. Ich liebe es, in der Türkei mal so ganz anders zu frühstücken als zu Hause.
Wir staunen, dass doch ein großer Bus voll wird, da wir doch ursprünglich gar nicht geglaubt hatten, dass diese Ausflüge im Februar stattfinden. Die Organisation klappt wunderbar, auch Anne und Gerd werden an ihrem Hotel pünktlich abgeholt. Unserem Reiseleiter ist es sehr wichtig, uns in vier Sprachen, die er einwandfrei spricht als erstes zu versichern, dass wir uns nicht auf einer Verkaufsfahrt befinden. So ist die Tour wirklich angenehm, auf dem Programm steht Fotostop unterhalb des Staudamm, dann Bootsfahrt auf dem oberen Stausee und anschließend Mittagessen am unteren Stausee.
Der Green Canyon mit dem Oymapınar Staudamm ist einer von 300 Stauseen in der Türkei. Er hat eine Oberfläche von 470 (oder 500)ha und einen Speicherraum von 300 Mio.m³ Höhe von 1.180 Metern über dem Meeresspiegel und ist von den Taurusbergen umgeben. Der 185 Meter hohe Oymapınar Damm wurde aus Gründen der Energiegewinnung in der Region des ehemaligen Dorfes Oymapınar errichtet und 1984 in Betrieb genommen. Auf der einen Seite ist der Damm von einer 180 Meter hohen natürlichen Klippe begrenzt, auf der anderen Seite von einer Betonkonstruktion, die dem extremen Druck des weit über 100 Meter tiefen Stausees standhält und wo Elektrizität erzeugt wird.
Der im Taurusgebirge entspringende Manavgat Fluss, der in der Antike Melas genannt wurde, bildete früher die östliche Grenze des antiken Pamphylien. Heute durchfließt er den großen Oymapinar Stausee und einen kleineren Stausee bevor er Manavgat erreicht und dann bei Side dort ins Meer mündet. Er hat eine sehr regelmäßige Fließgescheindiglkeit, die durch den Bau des Stausees verlangsamt wurde. Mit der Länge von 93 Kilometer ist er der größte Fluss in der Region Antalya. Auf seinem Weg durch das Tal speisen viele unterirdische Quellen weiteres Wasser in den Flusslauf. Die türkisblaue Färbung des Flusswassers, vor allem im Frühling deutlich zu erkennen, ist auf das Mitführen unterschiedlicher Mineralien im Flusswasser zurück zu führen.
Das wichtigste Anbau-Produnkt in dieser gegend ist der „Echte Lorbeer“, der teilweise auch als Edler Lorbeer oder Gewürzlorbeer bezeichnet wird.
Spannende Auto-bzw. Busfahrt en in der Türkei sind wir ja schon gewohnt, aber echt abenteuerlich ist der Abstieg zu unserem Boot.
Es war ein schöner Ausflug, den ich im Sommer mit tausend Menschen nicht machen möchte und das Preis-Leistungsverhältnis war sehr gut. Vor allem hatten wir auch mit dem Wetter Glück, der angesagte Regen tröpfelte nur ab und zu mal ein wenig.
Das Tüpfelchen auf diesem Tag ist das Abendessen im Spezialitäten Restaurant. Mit nur 20 anderen Gästen genießen wir ein wunderbares Fischmenu.
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